Krogmann legt Kranz nieder

Gedenken an Kriegsende vor 75 Jahren

Der Zweite Weltkrieg endete in Oldenburg faktisch am 3. Mai 1945. An diesem Tag erfolgte die kampflose Übergabe der Stadt Oldenburg an kanadische Truppen. Noch am selben Tag wurden die in den Lagern eingesperrten Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter befreit. Über 12 Millionen Menschen leisteten im Verlauf des Zweiten Weltkrieges für Deutschland Zwangsarbeit. Ein Sammelgrab für Opfer der Zwangsarbeit im Zweiten Weltkrieg befindet sich in Oldenburg auf dem Friedhof in Ohmstede, 2015 wurde dort eine Gedenkstätte errichtet.

 

Keine Gedenkfeier wegen Corona

Zum Gedenken an das Kriegsende und die Befreiung der ehemaligen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeiter in Oldenburg hat  Oberbürgermeister Jürgen Krogmann gemeinsam mit Pastor Christoph Fasse am Sonntag, 3. Mai 2020, einen Kranz niedergelegt. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die ursprünglich geplante Gedenkfeier in der Ohmsteder Kirche abgesagt werden. Auch die Kranzniederlegung konnte nur im kleinen Rahmen stattfinden.

Sonderausstellung und Video-Grußwort zu „75 Jahre Kriegsende. Erinnerungskultur in Oldenburg“

In Gedenken an das Ende des Zweiten Weltkrieges in Oldenburg präsentiert das Stadtmuseum Oldenburg bis voraussichtlich zum 2. August 2020 die Sonderausstellung „75 Jahre Kriegsende. Erinnerungskultur in Oldenburg“. Oberbürgermeister Jürgen Krogmann äußert sich dazu in einem Video-Grußwort.

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