Haarenufer 11, Cäcilienschule

Umbauarbeiten und Erweiterungsmaßnahmen

Die Cäcilienschule soll im Rahmen der Bedarfsdeckung und Umsetzung des abgestimmten Musterraumprogramms für Gymnasien unter Berücksichtigung von G9 erweitert werden.

Neben der Bedarfsdeckung soll die gesamte Schule auch nach den Inklusionsstandards der Stadt Oldenburg entsprechend saniert, den gültigen brandschutztechnischen Anforderungen angepasst und die Fassade im Treppenhaus des viergeschossigen Anbau von 1965 gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) erneuert werden.

Der Gebäudekomplex umfasst eine Brutto-Grundfläche von circa 8.873 Quadratmeter. Mit den neuen Aufstockungen und der Erweiterung wird die Brutto-Grundfläche um circa 1.322 Quadratmeter ergänzt.

Optimierung von Barrierefreiheit und Brandschutz

Aufgrund der Bestandssituation ist die Cäcilienschule nicht barrierefrei. Die vielen Erweiterungen weisen unterschiedliche Geschosshöhen und –Niveaus auf und erschweren eine barrierefreie Zugänglichkeit der Räume. Durch die Umbaumaßnahmen soll Abhilfe geschaffen werden. Es werden zwei neue Aufzugsanlagen entstehen, welche die unterschiedlichen Bereiche im Gebäudekomplex barrierefrei zugänglich machen.

Neben der Herstellung der Inklusionsstandards wird die Schule zudem den gültigen brandschutztechnischen Anforderungen angepasst.

Die zwei Neubauten werden angrenzend an den Altbau erstellt und reichen jeweils bis ins 2. Obergeschoss. Zusätzlich wird der Bestand an drei Stellen aufgestockt wodurch noch mehr Fläche generiert werden kann. Es entstehen neue Klassenräume, Fachunterrichtsräume, Inklusionsräume, Lagerräume sowie Arbeitsräume und eine Bibliothek/ Ruhe Raum.

Zu den Neubauten  und den Aufstockungen werden im Bestand Sanierungsmaßnahmen umgesetzt. Räume werden neu zugeteilt und entsprechend saniert. Diese kleineren Maßnahmen erstrecken sich über den gesamten Gebäudekomplex.

Weiterhin wird die Fassade des Treppenhauses saniert und den aktuellen Anforderungen gemäß Energieeinsparverordnung angepasst. Die alte Außenfassade wird entfernt und über alle vier Geschosse durch eine neue Pfosten-Riegel-Fassade ersetzt. Die neue Konstruktion orientiert sich gestalterisch an der vertikalen Ausrichtung der alten Fassade.

Durch die Abbrucharbeiten der Außenfassade im Treppenhaus muss auch die angrenzende Außenwand des Foyers/Eingangsbereichs in Teilen zurückgebaut und gekürzt werden. Die vorhandenen Glasbausteine werden dabei komplett entfernt und mit neuen Photovoltaik Elementen ersetzt.

Die gesamten Umbau- und Erweiterungsarbeiten erstrecken sich über vier Jahre und sind in mehrere Bauabschnitte unterteilt. Der letzte Bauabschnitt wird voraussichtlich im Frühjahr/Sommer 2024 abgeschlossen werden. Der Schulbetrieb läuft in dieser Zeit regulär weiter.

Die Baukosten belaufen sich auf circa zehn Millionen Euro.